Ein Produkt lässt sich auf verschiedene Arten in 3D zeigen. Entscheidend ist, was dein Kunde damit tun soll: eine Ausführung ansehen, ein Produkt räumlich verstehen oder eine eigene Variante zusammenstellen.

Rendering: ein festes Produktbild

Ein Rendering zeigt eine vorbereitete Ansicht des 3D-Modells. Perspektive, Licht, Oberfläche und Hintergrund sind festgelegt. Das Ergebnis wird als Bild verwendet, beispielsweise auf einer Produktseite oder in einem Katalog.

Das passt, wenn wenige Ausführungen gezeigt werden sollen. Ändert sich die Variante, braucht es ein weiteres Bild. Eine freie Auswahl durch den Besucher gehört nicht zu einem einzelnen Rendering.

Viewer: das Produkt selbst betrachten

Ein 3D-Viewer lässt den Besucher ein Modell im Browser drehen und näher ansehen. Er kann damit auch Seiten prüfen, die auf einem festen Bild nicht sichtbar sind.

Welche Geräte, Ansichten oder zusätzliche Funktionen benötigt werden, richtet sich nach dem Anwendungsfall. Die Aufbereitung des Modells ist dabei ebenso wichtig wie die Bedienung.

Ein Viewer allein beschreibt noch keine Produktregeln. Er macht ein Modell anschaulich; eine komplexe Auswahl wird durch weitere Funktionen ergänzt.

Konfigurator: eine gültige Variante zusammenstellen

Ein 3D-Konfigurator verbindet die Darstellung mit wählbaren Eigenschaften. Das können Masse, Materialien, Module, Fronten oder Zubehör sein. Das Regelwerk bestimmt, welche Kombinationen zulässig sind.

Beim Modulschrank verändert die Auswahl die sichtbare Ausführung. Die Demo zeigt dazu die Bauteile der gewählten Variante. Für ein Kundenprojekt legen wir fest, welche Ergebnisse Vertrieb, Auftragsbearbeitung und Fertigung erhalten sollen.

Das Ergebnis hinter dem Bild mitdenken

Wenn die Auswahl nur auf dem Bildschirm bleibt, muss dein Team sie später erneut erfassen. Deshalb lohnt sich die Frage, welche Informationen nach der Konfiguration gebraucht werden.

Das können die gewählten Eigenschaften, Artikelnummern, Mengen oder ein Dokument sein. Die Prozesskette vom Konfigurator zur Bestellung beschreibt diese Aufgaben.

Welche Unterlagen helfen?

Vorhandene Modelle, Zeichnungen, Abmessungen und Produktbilder bilden den Ausgangspunkt. Für Oberflächen helfen eindeutige Bezeichnungen und verfügbare Materialmuster. Wir prüfen, welche Daten bereits nutzbar sind und welche Aufbereitung erforderlich ist.

Die Checkliste für einen Produktkonfigurator ordnet diese Unterlagen. Daraus wird ein Umfang, für den du eine individuelle Offerte erhältst.