Ein 3D-Konfigurator macht die Auswahl sichtbar. Der Shop muss daraus einen eindeutigen Bestellposten machen. Artikel, Preis und Konfigurationsdaten sollen auch nach dem Kauf verständlich bleiben. Deshalb planen wir die Übergabe zusammen mit dem Konfigurator.
Zuerst das Bestellergebnis festlegen
Was bestellt dein Kunde genau: einen Artikel, mehrere Module oder eine individuell gefertigte Ausführung? Welche Angaben braucht dein Team für die Bearbeitung? Wir klären die Artikelzuordnung, die Preisberechnung und die Verbindung zur gespeicherten Konfiguration.
Eine Stückliste muss nicht vollständig im Warenkorb stehen. Sie kann auch über eine eindeutige Konfigurationsnummer mit dem Auftrag verbunden sein. Entscheidend ist, dass dein Team die passende Version wiederfindet. Mehr dazu steht im Ratgeber Vom Konfigurator zur Bestellung.
Shopify
Die Shopify-Warenkorb-Schnittstelle arbeitet mit Produktvarianten. Zusätzliche Eigenschaften können an einer Position mitgegeben werden. Diese Angaben allein machen aber aus einer beliebigen Konfiguration noch keinen korrekt bepreisten Shop-Artikel.
Wir prüfen deshalb, welche Artikel das Ergebnis abbilden und wie Zuschläge oder eine individuelle Preislogik im konkreten Shop umgesetzt werden können. Welche Erweiterungen dafür nötig sind, hängt vom Setup ab. Ein Konfigurator umgeht die Regeln des Shops nicht automatisch.
Ob feste Varianten genügen oder eigene Produktregeln nötig sind, erklärt der Artikel Shopify-Varianten oder Produktkonfigurator?.
Shopware
Die Shopware Store API bietet Schnittstellen für die kundenbezogenen Shop-Funktionen. Für einen Konfigurator planen wir darauf aufbauend, wie das Ergebnis in Warenkorb und Bestellung abgebildet wird.
Die Übergabe an ein ERP ist ein weiterer Schritt. Eine vorhandene Verbindung bedeutet nicht automatisch, dass sie auch neue Konfigurationsdaten überträgt. Wir prüfen die benötigten Felder, die unterstützten Erweiterungen und die Verarbeitung im Zielsystem.
WooCommerce
Für WooCommerce stellt die Store API Funktionen für den Warenkorb bereit. Welche Anpassungen eine individuelle Konfiguration braucht, prüfen wir zusammen mit den vorhandenen Produktarten und Erweiterungen.
Die 3D-Oberfläche kann als eigener Baustein eingebettet werden. Shop-Anbindung, Preisprüfung und Bestelldaten bleiben trotzdem Teil der Integration. Nach Updates müssen die vereinbarten Abläufe weiterhin geprüft werden.
Den ganzen Ablauf testen
Zum Test gehört mehr als der Knopf „In den Warenkorb“. Wir gehen eine typische und eine anspruchsvolle Konfiguration durch: Auswahl, Warenkorb, Bestellung und Bearbeitung durch dein Team.
Dabei prüfen wir, ob die Angaben erhalten bleiben, der Preis zur bestellten Ausführung passt und die Konfiguration später wieder geöffnet werden kann. Fehlerfälle wie nicht mehr verfügbare Artikel gehören ebenfalls dazu.
Wann eine Anfrage besser passt
Bei Produkten, die zuerst fachlich geprüft werden müssen, kann eine Konfigurationsanfrage sinnvoller sein als ein direkter Kauf. Der Vertrieb erhält die vereinbarten Angaben und erstellt die Offerte. Ob Anfrage oder Bestellung passt, entscheiden wir anhand deines Verkaufsprozesses.
Was wir vor der Offerte klären
Zeig uns deinen Shop, eine typische Konfiguration und den nächsten Arbeitsschritt nach einer Bestellung. Wir klären die Produktregeln, benötigten Daten und Anbindungen. Für den vereinbarten Umfang erhältst du eine individuelle Offerte. Projekt besprechen.